Fitter, munter, gesünder: Mit Tee durch die Fastenzeit

56 Prozent der Deutschen halten den Verzicht auf Alkohol und Süßigkeiten zur Fastenzeit für gesundheitlich sinnvoll. Das ergab eine Umfrage einer Krankenkasse. Am liebsten wird dabei auf Alkohol verzichtet. 70 % der Fastenwilligen seien dazu bereit. Ihren Kaffee wollen jedoch die wenigsten streichen. Dabei ist der Verzicht auf das Heißgetränk wichtiger Bestandteil des Heilfastens. Und in Tees steckt deutlich mehr – sogar Koffein!
Tee Fastenzeit gesund

Wer an muntermachenden Kaffee-Ersatz denkt, denkt häufig zuerst an Schwarztee. Dieser mache zwar fit, zum Entschlacken solle er hingegen nicht dienen, ist einstimmig von Ernährungsexperten zu hören. Auf sämtliche Schwarztees sollte man daher in der Fastenzeit und/oder bei einer Detox-Kur gänzlich verzichten. Besser wäre man daher mit Grünen Tees beraten! Auch sie regen den Kreislauf an, bringen aber zugleich auch den Stoffwechsel in Fahrt.

Eine tolle Grünteemischung haben wir bei Teatox entdeckt: diese enthält Grüntee, Mate, Gojibeeren sowie Brennnessel und soll zudem das Hungergefühl bremsen und sogar die Gelüste auf Süßes mindern! Probiert es aus! Allerdings werden nur komplett naturbelassenen Teesorten solche positiven entschlackenden Wirkungen nachgesagt. Von Tees mit Aromastoffen raten Experten ab.

Besser Tee als Kaffee

Du willst deinen Körper entsäuern, aber kommst ohne Kaffee morgens nicht in Tritt? Die Lösung ist einfach: Tee. In Kräutern, Blüten, Früchten, Gewürzen und Blüten sind zahlreiche unterschiedliche Inhaltsstoffe enthalten. Die richtige Kombination und Zubereitung lässt dabei nicht nur jeden persönlichen Geschmack punktgenau treffen. Auch ihre Wirkungen lassen sich individuell dosieren und bestimmen. Zum Kickstart in den Tag verhilft zum Beispiel ein japanischer Matcha-Tee. Satte sechs Stunden soll der erhöhte Koffeingehalt wachhalten. Am Abend hingegen lässt sich mit einem beruhigenden Tee entspannt zur Bettruhe kommen.

Balsam für den Magen

Der große Vorteil von Muntermacher-Tees gegenüber Kaffee: Sie wirken belebend und dank ihrer Gerbstoffe zugleich beruhigend auf Magen und Darm. Kaffeesäure hingegen regt in Zusammenspiel mit den ebenfalls enthaltenen Ölen und Säuren den Magen an. Darüber hinaus sind die Gerbstoffe des Tees dafür verantwortlich, dass das anregende Koffein nicht in einem kräftigen Schub seine Wirkung entfaltet, sondern lang andauernd über mehrere Stunden hinweg.

Übrigens: Wie auch bei Kaffee gilt auch bei koffeinhaltigen Tees, dass der Genuss für Kinder nicht ratsam ist.

Beim Teeaufbrühen zu beachten

Wie lange ein Tee ziehen soll ist auch davon abhängig, welche Wirkung man sich von ihm erhofft. Ein aufputschender Tee braucht nur eine kurze Ziehzeit von zwei bis drei Minuten. Ein Tee, der zwar durchaus beleben, aber das Nervensystem dabei zugleich beruhigen soll, braucht etwas länger – rund 5 Minuten.

Natürlich steht bei vielen Tees die Ziehzeit ohnehin auf der Verpackung. Doch wer sich genauer dafür interessiert, wie diese zustande kommen, dem seien folgende Faustregeln an die Hand gegeben: Je mehr Teeblätter enthalten sind, desto kürzer muss der Tee ziehen. Sind die Teeblätter stark gebrochen ist auch der Geschmack kräftiger – die Ziehzeit verringert sich demnach je gröber der Tee ist. Auch die Wassertemperatur ist entscheidend. Umso heißer sie ist, desto schneller könnt ihr den Beutel herausnehmen.

Die richtige Wassertemperatur finden

Kenner gießen ihren Tee stets mit der für seine Sorte adäquate Wassertemperatur auf. Dabei wird das kochende Wasser vor dem Aufgießen so lange abgekühlt bis es die richtige Temperatur erreicht hat. Schwarze Tees können direkt nach dem Aufkochen aufgegossen werden. Bei grünen und weißen Tees sollte man besser noch ein bis drei Minuten warten. Einige japanische Grüne Tees werden sogar nur mit einer Wassertemperatur von 50 – 60 °C zubereitet.

Tee – Qualität ist entscheidend

Aber nicht nur die Zubereitung des Tees ist wichtig, um den vollen Geschmack zu entfalten. Auch die Qualität des Tees spielt eine entscheidende Rolle. Preiswerter Kräuter- oder Schwarztee aus dem Beutel kann oft kaum noch eine geschmackliche Vielfalt entwickeln. Kauft euch daher lieber losen, frischen Tee in wiederverschließbaren, luftdichten Behältern. Bio-zertifizierten Tee haben wir ebenfalls bei Teatox entdeckt: der Tee wird in kleinen Metalldosen verpackt, die euch das Aroma erhalten. Einfach etwa einen Teelöffel davon in einen Teefilter geben und direkt in der Tasse aufgießen. So lecker kann Tee sein.

Bild: Teatox

Lieschen

Ich bin die Bereicherung aus dem hohen Norden für die Redaktion in München. Trends werden von mir auf Hamburger Straßen aufgelesen. Meine Lieblingsthemen drehen sich um sportliche Neuheiten, Essen und Kosmetik.
Lieschen

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