Stricken light: Vom Schal zum Tuch

Wärmende Wolle zu verarbeiten klingt im ersten Moment eher nach einer Aktivität für kalte Winterabende. Doch es geht auch anders: Das richtige Garn, fröhliche Farben, ein lebhaftes Muster und schon fertigt ihr wunderschöne Herbst-Accessoires. Als Pendant zum winterlichen Schal für kalte Schneestürme, fertigt Bloggerin Monika kunstvolle Tücher für laue Lüftchen.

Stricken

Strichen macht Spaß – ob Sommer oder Winter

Ran an die Nadeln – auch vor dem großen Schnee

Stricken ist entspannend, macht gute Laune und funktioniert ohne viel Zubehör an jedem Ort – perfekt für die Ferien. Nadel und Faden unterscheiden sich jedoch in den Jahreszeiten: Während sich für warme Pullis und Schals eher dicke Wolle und grobe Maschen eignen, gelingen leichte Tücher mit zartem Garn und filigranen Techniken. Wir zeugen euch, wie es geht!

Das passende Garn

Für ein luftiges Herbstaccessoire solltet ihr leichte Garne verwenden. Baumwollgarne zum Beispiel bringen Euch nicht zum Schwitzen, aber sind dank Ihrer Griffigkeit gut zu verarbeiten. Ihr strickt ungern mit Baumwolle? Dann ist eine Baumwoll-/ Acryl-Mischung eine gute Alternative: Auch dieses Garn ist wunderbar griffig und dank des Acrylanteils sehr pflegeleicht. Auch Viskosezusätze kommen hierfür in Frage.

Garn

Mit der richtigen Wolle gelingen mit Nadel und Faden auch zarte Accessoires

Die edlere Variante sind Seide-Wollgemische. Die zarte Seide lockert die grobe Struktur der Wolle und schenkt einen besonderen Farbglanz. Dieser Mix sorgt für eine weiche Griffigkeit.

Die richtige Technik

Feine Garne sollten in kleinen Maschen gestrickt werden. Das gelingt mit dünnen Nadeln. Für ihr Tuch Sonnenperlen verwendete Bloggerin Monika zum Beispiel Nadeln der Stärke 3-5. Zu klein sollte der Durchmesser jedoch auch nicht sein, da sonst das gestrickte Ergebnis zu klein wird.

Die leichten Garne eignen sich prinzipiell für jedes Muster. Vor allem lockere Netzmuster wirken mit den filigranen Fäden besonders schön – wie das farbenfrohe Tuch der Handarbeitskünstlerin zeigt. Auf ihrem Blog präsentiert sie zahlreiche Anleitungen und Inspirationen für selbstgemachte Tücher, Socken und Geschenke.

Netztuch

Bunte Farben und ein lockere Maschen: Mit dem Netzmuster wirkt das Tuch luftig und leicht

Liebhaber geradliniger Muster haben an quergestrickten Dreieckstüchern ihre Freude. Diese Technik eignet sich besonders gut für plakative Farbwechsel, die mit wilden Fransen aufgelockert werden.

Tipp: Luftmaschen lockeren jedes Muster optisch auf – perfekt für den zarten Sommerlook.

Jetzt kann es losgehen: Ausgestattet mit dem passenden Werkzeug, der richtigen Technik und Inspirationen für lebhafte Muster, steht der Kreation eures Herbsttuches nichts mehr im Weg. Viel Spaß beim Stricken!
Bilder: Bild1: © iStock / omgimages, Bild2: © iStock / Grafvision, Bild3: © Monika Thon-Soun

Johanna

Wenn mein Körper den Schlaf nicht bräuchte, würde ich darauf verzichten. Es geht einfach zu viel Zeit verloren, die Welt zu entdecken. Wie gut, dass ich mich auf Stylonic austoben und die Trends der Lifestyle-Welt aufspüren kann.

Kommentar hinterlassen on "Stricken light: Vom Schal zum Tuch"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*