Viel trainiert, nix passiert? 4 Tipps vom Profi

Kennt ihr das: Endlich gelingt es über längeren Zeitraum hinweg regelmäßig zu trainieren, doch optisch will sich partout kein Fortschritt zeigen? Meist ist es nicht nur das Training, an dem es liegt! Der Fitness-Blog Aesthetics hilft dabei, die Fehler zu finden und aus Fett – oder fehlender Masse – stahlharte und top geformte Muskeln zu machen.
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Peter Böhm ist Gründer und Autor des Blogs Aesthetics sowie Geschäftsführer von Aesthetics Nutrition. Seit gerade mal 4 Jahren trainiert er drei bis vier Mal in der Woche. War Peter 2010 noch ein Spargeltarzan, steht jetzt ein imposantes Muskelpaket vor einem.

„Leider bin ich nicht mit den Genen von Arnold Schwarzenegger ausgestattet“, räumt er ein. Sein Weg führte über intensive Recherchen, neugierige Gespräche mit Experten und natürlich viel Training und Experimente. Da er weiß, wie hart und lang dieser Weg ist, gibt er sein gesammeltes Wissen in seinem Blog an Gleichgesinnte weiter. Seine größten Ratschläge lassen sich wie folgt zusammenfassen:

1.Halte dich an einen professionellen Trainingsplan!

Verletzungen, Zeitverschwendung und Frustrationen lassen sich nur auf eine Weise verhindern: mit einem individuellen Trainingsplan. Denn viel trainieren hilft nicht viel! Richtig trainieren hingegen ist weit mehr als nur Übungen korrekt auszuführen. Da jeder Körper seine Schwachstellen (Fehlstellungen, Muskeldysbalancen, Verkürzungen oder ähnliches) hat, kann auch ein aus dem Internet geladener Trainingsplan leicht auf die falsche Fährte führen. Sucht daher Anleitung und Rat bei einem professionellen Trainer!

2. Trainiere immer den ganzen Körper!

Männer wollen meist möglichst schnell ein breites Kreuz, ein Sixpack und einen großen Bizeps, Frauen hingegen in der Regel einen flachen Bauch und knackigen Po. Wochenlang ausschließlich jene Partien zu trainieren wäre genau der falsche Ansatz. Peter Böhm empfiehlt: „Jeder Anfänger sollte mit einem Ganzkörpertrainingsplan beginnen. Dieser ist besonders gut geeignet, um eine solide Basismuskulatur aufzubauen.“ Ein Ganzkörpertrainingsplan bedeutet, dass in einer Trainingseinheit alle Muskelgruppen gezielt beansprucht werden. Angefangen wird dabei mit den Großmuskeln wie Rücken oder Brust. Reine Bauchmuskelübungen sollten hingegen immer zum Schluss kommen. Denn Bauchmuskeln werden ohnehin bei nahezu allen Übungen beansprucht!

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Vier Jahre und die richtige Methode später…

3. Ernähre dich proteinreich und fettarm!

Einige Experten sind der Meinung, dass Ernährung zu 70% zum Trainingseffekt beiträgt. Über Zahlen wie diese lässt sich streiten. Unbestritten ist: Die richtige Ernährung ist der Power-Booster schlechthin! Zum Aufbau von Muskeln benötigt der Körper hochwertige Proteine. Davon nicht zu knapp und das täglich. Die Faustregel: Pro Kilogramm Körpergewicht mindestens 2 Gramm Proteine pro Tag zu sich nehmen! Peters Liste proteinreicher Nahrungsmittel hilft euch beim Einkaufen.

4. Lasse die Muskeln in der Regeneration wachsen!

„Trainiere, esse, erhol dich und wieder von vorne“, lautet die Zauberformel. Muskeln benötigen Regeneration, um Trainingsreize verarbeiten und wachsen zu können. Klingt komisch, ist aber so: Nicht wie im Schlaf, sondern wortwörtlich im Schlaf wachsen die Muskeln! Gönnt euch also zwischen den Einheiten ausreichend Erholung. Drei Einheiten pro Woche sind ohnehin ideal. Leichtes Ausdauertraining ist erlaubt, das nächste Krafttraining jedoch erst wieder in 2-3 Tagen!

Wer es mit seinem Vorsatz für 2015, richtig fit zu werden, ernst meint, sollte für detaillierte Workout-Pläne, Übungsanleitungen, Ernährungstipps und Praxisberichte durch den Blog stöbern! Kaum eine Frage wird hier nicht behandelt!

Bild: © iStock.com/Anetlanda / Peter Böhm

Lieschen

Lieschen

Ich bin die Bereicherung aus dem hohen Norden für die Redaktion in München. Trends werden von mir auf Hamburger Straßen aufgelesen. Meine Lieblingsthemen drehen sich um sportliche Neuheiten, Essen und Kosmetik.
Lieschen

1 Kommentar zu "Viel trainiert, nix passiert? 4 Tipps vom Profi"

  1. Vielen Dank für diesen interessanten Artikel und die Vorstellung des Blogs von Herrn Böhm. Man glaubt garnicht wie viele Perlen in den Weiten des Internets verborgen sind. Ohnen Ihren Beitrag wäre ich nie auf den Aesthetics Blog aufmerksam geworden.

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